FAQs
Hier findet man Antworten auf häufig gestellte Fragen zu unserem Verein, unseren
Dienstleistungen und Mitgliedschaften.
Allgemein
Ist es möglich eine Spendenquittung zu erhalten?
Ja, seid September 2024 ist die Medical Response Crew ein eingetragener Verein. Daher stellen wir ab einem Spendenbetrag von 300€ oder auf Anfrage gerne Spendenquittungen aus.
Wer kann Mitglied werden?
Grundsätzlich kann jeder unsere Arbeit als Fördermitglied supporten , eine aktive Mitgliedschaft setzt das Mindestalter von 21 Jahren und das Bestehen unseres Auswahlverfahrens voraus.
Was sind die Vorteile der Mitgliedschaft?
Je nachdem welche Art der Mitgliedschaft besteht, ergeben sich mehr Leistungen aber auch Pflichten. Wir unterscheiden zwischen Fördermitgliedern, Active Supportern und Vollmitgliedern.
Was sind die Unterschiede der einzelnen Mitgliedschaften?
Eine Fördermitgliedschaft ist die perfekte Option, wenn man unsere Mission unterstützen möchte, ohne sich selber aktiv im Verein einbringen zu müssen.
Active Supporter hingegen bringen ihr Know-How und Können aktiv im Verein mit ein und werden nach 12 monatiger Probezeit und anschließender Beurteilung vom Vorstand als Vollmitglied aufgenommen. Außerdem kann bereits hier an allen MRC-Trainings und Versammlungen kostenlos teilgenommen werden.
Als Vollmitglied ist man im Gegensatz zum active Supporter zusätzlich nach Satzung stimmberechtigt.
Wie hoch sind die Beiträge?
Die Aufnahmegebühr liegt einmalig bei 69€ und der Mitgliedsbeitrag liegt bei 100€ pro Jahr. Es kann auch halb oder vierteljährlich gezahlt werden.
Wo kommen die Mitglieder her?
Unsere Mitglieder sind über die ganze Republik und darüber hinaus verteilt, treffen sich aber häufig zentral in Deutschland um gemeinsam zu trainieren.
Aus welchen Ländern werden medizinische Evakuierungen durchgeführt?
Das Ziel der MRC ist es weltweit zu agieren und medizinische Evakuierungen aus jeder Region der Erde sicherzustellen. Wir sind bestrebt dieses Ziel so schnell wie möglich zu erreichen, dennoch gibt es einzelne Länder und Regionen wo eine Evakuierung aus logistischen oder Regulatorischen Gründen nicht möglich ist. Wenn du dir unsicher bist ob deine Zielregion dabei ist, kontaktiere uns gerne über dieses Formular und wir werden uns schnellstmöglich bei dir melden!
Wie viele Personen können auf einmal evakuiert werden?
Die Anzahl der zu evakuierenden Personen hängt vom Verletzungsgrad und der somit benötigten Hilfe jeder einzelnen Person ab.
Grundsätzlich haben wir bis jetzt einen voll ausgestatteten RTW sowie einen voll ausgestatteten KTW. Beide Fahrzeuge haben jeweils einen Behandlungsplatz für einen liegenden und einen sitzenden Patienten.
Wie schnell kann eine Evakuierung gestellt werden?
Die Vorbereitungsdauer hängt von der Anzahl der zu versorgenden Personen, der Entfernung zum Einsatzort und anderen Faktoren ab. Unsere Fahrzeuge sind in der Regel sofort einsatzbereit und unsere ETF (Emergency Task Force) kann nach einer Einweisung in die Lage und einer Missionsplanung sofort mit dem Auftrag beginnen.
Ist der TECC Kurs zertifiziert und wenn ja auf welchem Level?
Ja, unser TECC Kurs folgt den offiziellen Richtlinien von CTECC und wir sind anerkannter Partner des Kommitees. Unsere Ausbildung wird je nach vorherigem Ausbildungsstand der Teilnehmer entweder als BLS oder ALS abgehalten.
No-Face-Policy
Was bedeutet die No-Face-Policy?
Unsere No-Face-Policy bedeutet, dass Gesichter unserer Mitglieder in Fotos, Videos und sonstigen
öffentlichen Medien grundsätzlich vermummt, verpixelt oder anderweitig unkenntlich gemacht werden.
Warum setzt Ihr eine No-Face-Policy um?
Der Schutz unserer Mitglieder hat für uns höchste Priorität. Unsere Arbeit findet in einem sensiblen
Umfeld statt und stößt nicht überall auf Zustimmung. Die No-Face-Policy dient dazu, persönliche Risiken
zu minimieren und die Privatsphäre sowie die Sicherheit unserer Mitglieder und ihrer Familien zu
gewährleisten.
Welche Risiken sollen dadurch vermieden werden?
Durch die Anonymisierung schützen wir unsere Mitglieder vor möglicher Anfeindung, Bedrohung,
beruflichen Nachteilen oder privaten Konsequenzen, die aus einer öffentlichen Identifizierbarkeit
entstehen könnten.
Gilt die No-Face-Policy für alle Mitglieder?
Ja. Die No-Face-Policy gilt grundsätzlich für alle Mitglieder, unabhängig von Funktion oder Einsatzbereich,
sofern Inhalte öffentlich oder extern zugänglich sind.
Werden Gesichter auch bei internen Medien unkenntlich gemacht?
Interne Dokumentationen unterliegen gesonderten Regelungen. In öffentlich zugänglichen Medien wird
die No-Face-Policy jedoch konsequent angewendet.
Ist die No-Face-Policy verpflichtend?
Ja. Die Einhaltung der No-Face-Policy ist verbindlicher Bestandteil unserer Außendarstellung und dient
dem gemeinsamen Schutz aller Beteiligten.
Kann ein Mitglied freiwillig auf Anonymisierung verzichten?
Nein. Auch auf ausdrücklichen Wunsch hin wird von der No-Face-Policy in der öffentlichen
Kommunikation nicht abgewichen. Der kollektive Schutz steht über individuellen Präferenzen
Was signalisiert die No-Face-Policy nach außen?
Unsere Arbeit steht im Mittelpunkt – nicht die einzelne Person. Die No-Face-Policy unterstreicht unseren
professionellen Anspruch und unseren verantwortungsvollen Umgang mit Sicherheit und Datenschutz.
Olive Einsatzkleidung:
Warum trägt Eure Organisation olivfarbene Einsatzkleidung?
Die Wahl der olivfarbenen Einsatzkleidung basiert auf sicherheitsrelevanten, völkerrechtlichen und
operativen Gründen. Sie dient dem Schutz unserer Mitglieder und der klaren Positionierung als zivile
Hilfsorganisation.
Welche völkerrechtlichen Grundsätze werden dabei berücksichtigt?
Als Nicht-Kombattanten orientieren wir uns an den Grundsätzen der Genfer Konventionen. Dazu gehört
insbesondere, keine militärischen Tarnmuster, Insignien, Nationalitätsabzeichen oder sonstige
Kennzeichnungen zu verwenden, die eine militärische Zugehörigkeit suggerieren könnten.
Warum werden Tarnmuster, Abzeichen und fremde Patches ausgeschlossen?
Tarnmuster, militärische Insignien, Nationalitätskennzeichen sowie vereinsfremde Patches können zu
Fehlinterpretationen führen und das Risiko einer Einstufung als kämpfende Partei erhöhen. Aus Gründen
der Neutralität, Rechtssicherheit und Eigensicherung sind solche Elemente daher ausdrücklich
untersagt.
Warum wird bewusst auf klassische Rettungsdienstfarben (z. B. Rot) verzichtet?
Aufgrund eigener Einsatzerfahrungen – insbesondere aus der Ukraine – mussten wir feststellen, dass
eindeutig als Rettungskräfte erkennbare Personen gezielt beschossen wurden. Die Verwendung neutraler
Farben reduziert die Sichtbarkeit und senkt das Risiko gezielter Angriffe.
Warum wurde die Farbe Oliv gewählt?
Oliv stellt einen neutralen Farbton dar, der weder eine militärische Zugehörigkeit signalisiert noch als
klassische Einsatzfarbe von Rettungsdiensten wahrgenommen wird. Ziel ist es, unauffällig, eindeutig zivil
und nicht-provokativ aufzutreten.
Dient die olivfarbene Kleidung der Tarnung?
Nein. Die Kleidung dient nicht der Tarnung im militärischen Sinne, sondern der Deeskalation, Neutralität
und dem Schutz unserer Mitglieder durch reduzierte Auffälligkeit
Gilt diese Regelung für alle Einsätze und Mitglieder?
Ja. Die Regelung zur einheitlichen olivfarbenen Einsatzkleidung gilt für alle Mitglieder und alle Einsätze,
insbesondere bei öffentlich wahrnehmbaren oder internationalen Tätigkeiten
Können Ausnahmen genehmigt werden?
Ausnahmen von der festgelegten Bekleidungsordnung sind vorerst nicht vorgesehen. Einheitlichkeit und
klare Regeln sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Sicherheits- und Schutzkonzepte. Im Rahmen
einer Einbindung in die zivilen Versorgungsstrukturen wie zum Beispiel First
Responder/Krankentransport/Rettungsdienst/ggf. Sanitätsdienste sind wir verpflichtet die GUV-R2106 zu
erfüllen und werden hierfür in einer gesonderten Vorstandsanweisung festlegen, welche
Bekleidung/Farbordnung dort getragen wird
Was signalisiert die olivfarbene Einsatzkleidung nach außen?
Sie unterstreicht unseren Status als neutrale, zivile und nicht staatliche Hilfsorganisation und unseren
verantwortungsvollen Umgang mit Sicherheit, Völkerrecht und dem Schutz unserer Einsatzkräfte.